5. Februar 2012
Bei vielen Websites zeigt sich in letzter Zeit ein mehr oder weniger auffallender Anstieg der sogenannten ‘Bouncerate’ (Absprungsrate). Der Grund dafür liegt - zumindest häufiger - nicht an schlechteren Verlinkungen nd uninteressanten oder zu knappen Seitenimhalten. Gerade einer der 2012 weiter wichtigsten Besucherlieferanten und dessen Eigenheiten ist oft dafür verantwortlich die bei den Statistiken - konkret Google-Analytics - hinterlegte Logik auszuhebeln und damit das Ergebnis der Auswertung schlecht (oder schlechter) aussehen zu lassen.
Bernd Pfeifer von limesoda beschreibt in seinem Blogbeitrag, wie man mit Code-Ergänzungen (basierend auf Snippets von - wie er schreibt “Google Analytics Gott” - Avinash Kaushik) auf das geänderte Nutzerverhalten und die hin anpassen kann:
http://blog.limesoda.at/2012/02/bounce-rate/
14. Januar 2012
Den meisten wird als Benutzer schon einmal aufgefallen sein, dass es Produkte, Angebote oder Websites gibt, die sich nach dem Besuch eines Online-Shops, dem Stöbern in einem Reiseportal oder einem Preisvergleich irgendwie ‘aufdrängen’ und immer wieder als Anzeige, Banner oder Empfehlung ins Bild kommen.
Manchmal unmittelbar nach der ‘auslösenden’ Aktion, manchmal Tage später … oft aber überraschend präzise und treffsicher personalisiert. Der Begriff der hinter solchem Nachfassen steckt ist Retargeting.
Auch Google AdWords bieten die Möglichkeit um dieses Werkzeug der Kundenrückgewinnung - bei sogenannten “Stöberern” oder bei abgebrochenenen Warenkörben im Shop - oder aber auch der weiteren Kundenbindung und Erhöhen von Folgeverkkaufszahlen zu nutzen.
Einen kurzen Überblick und Einstieg bietet hier der AdWords- Support (mit Video): http://support.google.com/adwords/bin/answer.py?hl=en&answer=170449
26. August 2008
Ein Opt-In-Formular macht an sich noch keine “Onlinewerbung”, doch bildet das Sammeln von aktiv angemeldeten Mail- oder Newsletterempfänger die beste Basis für eine Communitybildung oder ein pro-aktives Verkaufen mit hohem Rücklauf.
Darum gilt es diese Formulare nicht nur optisch in das rechte Licht zu rücken, sondern vor allem funktionell sauber und benutzerfreundlich zu sein. (weiterlesen…)
15. März 2008
Ein Aufhänger auf internetworld.de als Ergebnis einer Studie über die Nutzung von sogenannten “Sponsored Links”:
Internet-Nutzer, die auf Sponsored Links bei Google & Co. klicken, sind jünger und verdienen weniger als der durchschnittliche Internet-Nutzer über 18 Jahren. Das ergab eine Auswertung des US-Marktforschungsinstituts Big Research[1]. Demzufolge liegt das Durchschnittsalter von Websurfern, die sich über Adwords ansprechen lassen, bei 40,7 Jahren (Durchschnitt:
44,8 Jahre), das Einkommen liegt bei 53.901 Dollar (Durchschnitt: 56.811 Dollar) und der Anteil der Studenten liegt bei 7,7 Prozent (Durchschnitt: 6,1 Prozent).
quelle: http://www.internetworld.de/
[1] http://www.bigresearch.com/
Aus den Details und dem Anteil der Frauen in froher Erwartung kann man wohl entnehmen: Personengruppen bei denen direkt oder indirekt eine Veränderung (Kind, Schul- oder Berufswahl) ansteht sprechen eher an auf Bezahlte Links. Das können wir durch eigene Ergebnisse bei Adword-Schaltungen auch bestätigen, in denen sich aus dem Bereich “Massage Ausbildung” bzw. “Massageschule” Besucher durchaus nicht nur auf die genereischen Suchergebnisse koonzentrieren um auf das Ausbildungszentrum Bergler zu kommen.
Manachmal ist es heututage schon schwer Argumente für schlanken Quellcode und einfaches, schlichte Designansäetze zu finden. Vieles - zum Glück nicht alles - blinkt ist großzügig bebildert und schreit nach Aufmerksamkeit und das nicht zuletzt auch auf Kosten von schneller Ladezeit. Doch trotz steigender Breitbanddurchdringung ist und bleibt die Ladezeit zweifelsohne ein Qualitätskriterium. Google setzt hier auf einen Qualitätsfaktor bei den Adword-Anzeigen Rechnung:
Wer seine Adword-Anzeigen künftig gut positioniert sehen möchte, muss schneller sein als die Konkurrenz.
Der Suchmaschinenprimus Google optimiert seinen Qualitätsfaktor beim Keyword-Advertising. Künftig soll auch die Ladezeit der Landingpage darüber entscheiden, wie eine Adword-Anzeige positioniert wird, berichtet das Weblog “@web”[1]. Landeseiten mit kurzer Ladezeit bekommen einen höheren Qualitätsfaktor und ein geringeres Mindestgebot zugeteilt.
Langsame Seiten bekommen einen geringeren Qualitätsfaktor und ein höheres Mindestgebot. Die Bewertung der Ladezeit soll noch im Laufe des März für Marketer und deren Agenturen sichtbar gemacht werden. Danach haben sie einen vollen Monat Zeit, ihre Ladezeiten zu optimieren, bevor Sanktionen wirksam werden. Ob der neue Qualitätsfaktor auch beim organischen Suchmaschinenranking zum Tragen kommt, ist noch unbekannt.
quelle: http://www.internetworld.de/
[1] http://www.at-web.de/
Im Weblog wird auch schon nach Gründen für diesen Ansatz gesucht, eine Möglichkeit: »Ist das eine Antwort auf die seit Neustem boomenden Überlegungen zu Green IT?«
Tja, wenn es der Umwelt auch noch gut tut, schadet es dem Besucherstrom erst recht nicht!